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.. . . Auf dieser Seite sind Informationen zum Thema "Harmonium" gesammelt. Vollständigkeit wird nicht angestrebt. Grundidee der Seite ist: Das Harmonium ist zwar oft Orgelersatz, aber im Grunde ein eigenes Instrument mit eigenem Charakter, das Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ebenso wie das Klavier weit verbreitet war. Für Interessierte lohnt es sich, verstaubte Harmonium - Instrumente (zu restaurieren und) wieder in Gebrauch zu nehmen.
WeitereVeröffentlichungen "Kulturerbe Harmonium"
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Harmonium"Das Harmonium" gibt es nicht. Es gibt große Gemeinsamkeiten - "Zungen" erzeugen die Töne. Notwendig ist ein Wind, der die Zungen in Bewegung versetzt - dazu braucht es einen Blasebalg (in der Regel mit den Füßen bedient, später aber auch mit Hilfe eines Elektromotors erzeugt). Zwei ganz unterschiedliche Techniken haben sich entwickelt: In England und den USA eher das Saugwindharmonium, in Frankreich das Druckwindharmonium (Hier als "Harmonium" für Debeain (s.o) patentiert. Genauere Informationen sind inzwischen gut gesammelt:
Alexandre-Francois
Debain, geboren in Paris 6. Juli 1809, gestorben 1877 in
Paris, war ein französischer Orgel- ,Klavier und
Harmoniumbauer . Nach seinem Tod bestand sein Werk (Debain & Co.) weiter. Es gab bei der Weltausstellung von 1878 eine Goldmedallie. .Mit andern Erfindungen hatte er weniger Erfolg ( »antiphonel«, »mécanisme pour jouer de l'orgue sans être musicien«, »harmonicorde«,) Quellen zum Artikel "Debain": * Die Musik in Geschichte und Gegenwart: Debain, Alexandre-François. Musik in Geschichte und Gegenwart, S. 16076 (vgl. MGG Bd. 15, S. 1724 ff.) (c) Bärenreiter-Verlag 1986] * Stichwort
"Harmonium". In: Musik in Geschichte und Gegenwart
(MGG). Bd. 05 1708f.
"Das
klassische Vierspiel hat vier durchgehende Zungenreihen 16' 8' 8'
4' und fünf Oktaven Manualumfang (C–c4). Die Register
sind getrennt in Baß und Diskant, die Teilung ist zwischen
e1 und f1. Zusätzliche Hilfsregister sind die Forteklappen,
wirksam auf die beiden hinteren Zungenreihen, und der
Expressionszug, der den Magazinbalg abschaltet." (Quelle:
http://www.harmonium.gdo.de/recherchen/grundwissen-harmonium/
Saugwindharmonium
Das
Saugwindharmonium ist die auch in Deutschland seit Ende des 19.
Jahrhunderts am weitesten verbreitete Art des Harmoniums (neben
Kunstharmonium und Druckwindharmonium). Während das
Kunstharmonium speziell für den
künstlerisch-solistischen Einsatz konzipiert worden war,
etablierte sich das Saugwindharmoium als ein Instrument, das oft
in Kirchen und Kapellen als "Orgelersatz" in vielen
Bürgerhäusern als Instrument für die Hausmusik
genutzt wurde. Wie kann man ein Saugwindharmonium von einem Druckwindharmonium unterscheiden?1. Unterschiedsmerkmal: Expressionszug Obwohl eine Expressionsvorrichtung für Saugwind-Harmoniums entwickelt worden war, wurde sie nur in ganz wenigen Exemplaren gebaut. . 2.
Unterschiedsmerkmal: Klaviatur
(1P)
Diapason Dolce 8' |
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Englische Missionare haben das Harmonium eher als Orgelersatz nach Indien gebracht. Heute ist das Harmonium dort weit verbreitet. Es wird bei religiösen Anlässen, folkloristischen Anlässen aber auch bei der Hausmusik eingesetzt. Eine Hand bedient den Blasebalg, die andere Hand spielt auf der Tastatur Melodien (und Harmonien). Mit diesem Link finden Sie weitere Informationen, ein Hörbeispiel und Bilder (Link öffnet sich in neuem Fenster) |
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Arbeitskeis Harmonium - Gesellschaft der
Orgelfreunde http://www.gdo.de (von hier aus weiter zum "Arbeitskreis Harmonium") oder (funktioniert nicht in allen Browsern) Harmoniumnet - Niederlande http://harmoniumnet.harmoniumvereniging.nl/ Harmoniumgeschichte http://harmoniumnet.harmoniumvereniging.nl/historie.html Harmoniumtechnik http://harmoniumnet.harmoniumvereniging.nl/techniek.html |
Verantwortlich:
Martin Geisz,
In
den Steckengärten 11, 61191 Rosbach
Martin Geisz, geb. 1948, ist Mitarbeiter beim Hessischen Bildungsserver (Ethik, Philosophie, Globales Lernen ). Außerdem unterrichtet er an der Philipp - Reis - Schule in Friedrichsdorf (Hessen)/Deutschland in den Klassen 5 - 13 in den Fächern Politik und Wirtschaft, Arbeitslehre, Ethik und Philosophie . Mitarbeit bei der Zeitschift eins (jetzt welt-sichten),.Mitarbeit Referenzcurriculum "Globale Entwicklung" (Kultusministerkonferenz ) für die Fächer Ethik/Religion, 2010 Bundesverdienstkreuz für Einsatz für "Globales Lernen". Hier können sie jederzeit Kontakt aufnehmen! E -Mail| geisz[at]web.de
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(c)
Martin
Geisz 21.2.2022
letzte
Bearbeitung:17.12.2023
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